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3 Mainzer Traditionen zu Fastnacht

Seid ihr echte Mainzer Fastnachter? Oder habt ihr in punkto Traditionswissen noch Nachholbedarf? Hier die wichtigsten Bräuche:

1. Mainz Helau
Ein Gruß, der einfach jeder Mainzer Fastnachter kennen muss. Dieser lauttönende Narrengruß ist sogar im Mainzer „närrischen Grundgesetz“ verankert. Hier heißt es: „Der närrische Gruß vom 1. Januar bis zum Aschermittwoch heißt „Helau“. Er ist möglichst oft und laut zu rufen oder zu singen.“

2. Die Mainzer Gardisten und Gardistinnen
Die Mainzer Garden mit ihren farbenfrohen Uniformen dürfen bei der Mainzer Fastnacht auf keinen Fall fehlen. Die Uniformen werden als Parodie auf den Militarismus in den 1820ger Jahren getragen. Sie sind damit in den Anfängen der Fastnacht verankert. Als „Mutter aller Garden“ schreitet die Ranzengarde beim Rosenmontagszug vorneweg. Als erste Mainzer Garde wurde sie 1838 gegründet. Ihr folgte die Kleppergarde im Jahr 1856 und noch viele weitere. Heutzutage sorgen die vielen Mainzer Garden für ein unvergleichlich buntes und fröhliches Fastnachtsspektakel.

3. Mainzer Fastnacht = politische Fastnacht
Politik und Mainzer Fastnacht gehören einfach zusammen. Besonders in Büttenvorträgen und den Motivwagen des Umzugs werden politische Themen behandelt. Die Motivwagen des Rosenmontagszugs solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Am 03.03.2019 ab 11:11 Uhr könnt ihr die Wagen auch in aller Ruhe auf der Mainzer Ludwigstraße betrachten.